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Paladin - Zyklus 5: Apokalypse
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Wie wird das Ende aussehen? Ist es friedlich, eine Erlösung von den Irrungen und Wirrungen dieses Lebens? Ist es ein Fegefeuer schrecklicher Schönheit, das über uns alle kommt? Oder hören wir einfach auf, zu existieren? Der Weissagungen gibt es viele, alle nur sich selbst verpflichtet, aber Antworten kennt niemand. Woher sollten wir es auch wissen, wo wir so friedlich und unbeschwert unseren trivialen Problemen nachjagen, leidend, ohne zu wissen, wie schlimm es sein könnte – oder fröhlich, ohne zu wissen, was wahres Glück ist. Aber wenn das Ende kommt – in hundert Jahren oder morgen – was gibt es noch zu tun? Was können wir angesichts der überweltlichen Macht des Endes tun? Was bleibt, ist nur die wirklich letzte Wahl: Aufgeben. Oder kämpfen…

Prolog – Der Strahlende

Am Anfang war nichts.

Dann teilte sich das Vakuum in zwei Kräfte. Es war ein quälend langsamer Prozess, der weitestgehend unbemerkt ablief, da es noch niemanden gab, der ihn hätte beobachten können. In dem Maße, wie sich die beiden Kräfte auseinander erschufen, entstanden Materie und Antimaterie, Licht und Schatten in dieser neuen Welt, die man heute gemeinhin als Universum bezeichnet. Für eine Zeit war es gut so, doch dann begann der Fluch der Komplexität auf dieses Gebilde einzuwirken. Atome verbanden sich zu Molekülen, Staub zu Wolken, Wolken zu Planeten und Sonnen. Die Kräfte jedoch spalteten sich auf, verbanden sich mit der entstehenden Materie in verschiedenem Maße, wobei ihre Essenz je nach dem Grad der Verschmelzung mehr oder weniger stark verwässert wurde. Es bildete sich Bewusstsein, Persönlichkeit. Die beiden Kräfte selbst waren unpersönlich, rein, aber ihre Kinder hatten die Fähigkeit erlangt, mehrere Impulse zu verspüren und zu artikulieren.

Und so begab es sich, dass der neuste Diener der konstruktiven Kraft etwas entwickelte, dass die anderen Diener – die Engel – nicht hatten, egal, wie tief man in ihrer Hierarchie herabstieg: freier Wille. Er wusste davon lange nichts, aber er spürte, dass er anders als die restlichen Engel war. Sie hatten begonnen, sich voneinander zu unterscheiden, und entwickelten das Konzept der Namen unter sich. Einer, der unter ihnen die Bekämpfung der destruktiven Kräfte vorantrieb, nannte sich alsbald Michael. Er wurde der Erzengel des Krieges. Ein anderer Azrael, Erzengel der Rache. Er aber, der er den freien Willen besaß, war eher angetan von der neuesten Lebensform auf dieser kleinen Kugel aus Fels und Wasser, die man später als Erde bezeichnen würde. Sie würden sich einst Menschen nennen, und zum ersten Mal fand der Strahlende – wie ihn die anderen Engel nur noch nannten – Geschöpfe, die ebenfalls freien Willen besaßen. Er wurde ihr Verfechter in den endlosen Debatten; die Menschen, so schien es, gehörten weder der konstruktiven noch der destruktiven Kraft im eigentlichen Sinne an. Er argumentierte, dass man über die Menschen Brücken zum anderen Lager schlagen könnte, dass sie das Gleichgewicht der Mächte stabilisieren könnten. Für diesen ketzerischen Gedanken taten die Engel ihm etwas an, was sie vorher noch nie tun mussten: Sie verstießen ihn. Seine blendende Schönheit wurde entstellt, seine Flügel verbrannt.

Selbst im Leid rief er Andere an, seinem Weg zu folgen. Der Einzige, der ihm noch beistand, war sein Diener Moloch. Dieser erlitt das gleiche Schicksal, aber er folgte seinem Herren in die Verbannung, obwohl die Treue seine einzige Sünde war.

So fanden sich die beiden am Rande des Todes. Der Strahlende konnte alleine nicht überleben; trotz seiner Macht brauchte er einen neuen Meister. Es war Moloch, der vorschlug, die Kräfte des Destruktiven – die Hölle – zu unterwandern und ihre Macht zu benutzen. Der Strahlende zögerte. Aber er wusste, dass es nun seine einzige Chance war. Zorn regte sich in ihm. Die Hölle würde ihn benutzen wollen. Sollte sie doch. Er würde alles tun, um die Engel von ihrem Irrtum zu überzeugen, selbst, wenn es bedeuten würde, ihr schlimmster Feind zu werden. Und das war er anscheinend bereits, also hatte er nichts zu verlieren. In der Hölle nahm man die beiden Gefallenen mit offenen Armen auf. Zwei neue mächtige Streiter verstärkten nun ihre Legionen. Nur der Strahlende musste noch das Hindernis überwinden, eine endgültige Entscheidung zu fällen; Moloch würde ihm in alle Richtungen folgen. Schweren Herzens sprach der Strahlende die Worte, die ihn endgültig in die Verdammnis führten.

An diesem Tag schwor er Rache.


Von Gatac


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Teil 1 – Der letzte Sonnenuntergang-->

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[ Druckerfreundliche Version ] Letze Änderung: 25.11.2003