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Karboda
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Indem sie die nachfolgende Geschichte lesen, sind sie damit einverstanden, dass
1. Sie mich nicht verklagen wegen den Copyrights die ich gebrochen habe.
2. Die Geschichte "Karboda" ist frei für nicht komerzielle Zwecke. Der Autor versteht darunter einen maximalen Unkostenbetrag von 1 Euro für den Datenträger auf dem sich "Karboda" befindet.
unter Berücksichtigung dessen, kann "Karboda" frei weitergereicht und verbreitet werden.
Das uneingeschränkte Autorenrecht verbleibt damit beim Verfasser von "Karboda" ( Phoenix)

Der Benutzer sollte sich allerdings im klaren darüber sein, dass die einzige Internetbezugsquelle die vom Autoren unterstützt wird, die folgende Seite ist:
www.jaggedalliance2.de
3. Alle Namen frei erfunden sind. Jegliche Namensverwechselungen sind unbeabsichtigt.

© 2001 by Phoenix

 

Kapitel 1: Das déjà-vu, ein zweites Arulco...

Zürich 23.4.01 02.05 Uhr


Angespannt saß er in dem dunklen Raum, immer wieder fing die Lampe zu flackern an, wodurch das Zimmer in unregelmäßigen Abständen in Dunkelheit eingehüllt wurde. Er konnte sein Gegenüber kaum sehen, da dieser zusammengesunken in seinem Stuhl in der Ecke saß, und seinen Hut tief in sein Gesicht gezogen hatte. Er wusste nicht wie sein Gegenüber, der Söldner, aussah mit dem er da sprach, er kannte seinen richtigen Namen nicht oder sonst etwas über diesen Mann. Neben dem Söldner stand ein anderer Mann, groß gewachsen mit einem muskulösen Körper. Dieser nannte sich Longrifle, Markus Schwerdel hatte gehört dass die Beiden nie einzeln anzutreffen waren, sondern immer zusammen. Er war sich sicher, dass sich in der Tasche dieses Mannes eine tödliche Waffe befand. Aber Schwerdel war sehr selbstsicher und vertraute seinen Leibwächtern vollkommen, dass sie ihn beschützen würden, falls die beiden Söldner ihn angreifen würden.
Phoenix, der junge Söldner, hatte ähnliche Gedanken, auch er war innerlich unruhig, was man ihm aber nicht ansah, er hoffte dass dieser Mann nicht wieder irgend ein Auftragskiller war, den ihm einer seiner Feinde geschickt hatte. Er dachte an sein schmerzendes Bein, das bei einem seiner Treffen mit einem "Auftragsgeber" Bekanntschaft mit einer 9mm Kugel gemacht hatte. Damals hatte er nur überlebt, weil Longrifle ihn gerettet hatte. Seit diesem Überfall ging der junge Söldner nicht mehr alleine zu irgendwelchen Treffen. Nach einem längeren Flackern der Lampe, fing sein Gegenüber an zu sprechen, er kam direkt zum Punkt:
"Ich habe erfahren dass Sie im Geschäft spezieller Dienstleistungen tätig sind?"
"Das entspricht der Wahrheit," antwortete der junge Mann vorsichtig.
"Wenn das stimmt, würde meine Gesellschaft Sie gerne für einen Auftrag verpflichten, dieser müsste mit einer Gruppe anderer Leute aus diesem Geschäft betätigt werden, und würde dementsprechend über einen längeren Zeitraum dauern."
"Sprechen wir offen", antwortete Phoenix, "Sie brauchen eine Gruppe Söldner, die ihnen hilft einen Auftrag zu erfüllen, um was für einen Auftrag handelt es sich?"
"Es geht darum, in einem kleinen Land eine Gruppe "Rebellen" zu unterstützen, um die Regierung dieses Landes zu stürzen. Wie man mir sagte, haben sie bereits einen ähnlichen Auftrag erfüllt, in Arulco glaube ich war das, deshalb glauben wir dass sie der richtige Mann für diese Operation sind. Wären sie bereit für eine solche Mission?"
Der junge Söldner überlegte kurz, sah dann fragend seinen Begleiter an, dieser nickte ihm kurz zu.
"Haben sie keine anderen Informationen, und wie steht es mit der Bezahlung?," erwiderte der Söldner kurz.
"Ich werde ihnen weitere Informationen per E-Mail schicken, machen sie uns eine Preisliste, dann sehen wir mit der Bezahlung weiter. Aber ich wiederhole meine Frage, wären sie bereit für eine solche Mission.
"Ja, das hört sich interessant an, schicken sie mir weitere Infos dann sehen wir weiter," erwiderte Phoenix langsam.
"Gut, ich melde mich bei ihnen, wie kann ich sie erreichen?" Der junge Söldner diktierte ihm seine E-Mailaddresse. Dann stand der Andere auf, und ging hinaus, sein Leibwächter folgte ihm langsam.
Nachdem die Beiden mit ihrem Auto weggefahren waren, ließ Phoenix die sauerstoffarme Luft aus seinen Lungen entweichen. Dieser letzte Augenblick, nachdem nur noch der Leibwächter in der Tür gestanden hatte, war der Gefährlichste gewesen. Auch Longrifle setzte sich angespannt auf einen Stuhl, und legte seine Maschinenpistole auf den Tisch.
"Wie fandest du den?"
"Weiß nicht, hört sich interessant an, ich hoffe dass das mal wieder ein Job wird, aber wir werden das ja sehen, wenn er uns weitere Nachrichten schickt."

Zur selben Zeit saßen Markus Schwerdel und sein Leibwächter im hinteren Teil ihrer Limousine, während der Fahrer den Wagen durch den leichten nächtlichen Verkehr Zürichs leitete. Der Leibwächter fragte seinen Boss:
"Was hältst du von denen, ich finde die sehen fähig aus."
"Ja, jedenfalls besser als den anderen Söldner den wir da gefragt haben, wir werden ja sehen, falls die Vorbereitung gut gemacht wird, haben sie den Job sicher."

Am nächsten Tag, kam die erste Mail:

Guten Tag

Da Sie Ihr Interesse an der Mission meiner Gesellschaft gezeigt haben, und diese Gesellschaft ihr Einverständnis gegeben hat sie vorerst für diese Arbeit einzustellen, schicke ich ihnen die ersten Daten ihres Auftrags. Nachfolgend finden sie Informationen zu dem entsprechenden Land, zu seinem Klima, zu seiner Politik, die Wirtschaft, die Bevölkerung als auch ihre grundlegenden Einsatzziele, und der militärischen Situation.

Land:
Ihr Land heißt Karboda, dieses Land dürfte ihnen nicht allzu bekannt sein, deshalb schreibe ich ihnen hier auch die geographische Lage. Karboda ist eine kleine Insel, die im Südpazifik liegt, etwa 100 Kilometer südöstlich von China. Die Insel hat eine Größe von 4705 Quadratkilometern. Sie hat eine längliche, fast rechteckige Form. Die Insel ist fast ausschließlich mit leichtem Mischwald oder Dschungel bewachsen. Es gibt fast keine Berge, die höchste Stelle des Landes beträgt 234 Meter über dem Meeresspiegel, jedoch ist das Gelände hügelig. Das Land wird von mehreren kleinen Flüssen durchkreuzt, die jedoch in den Regenzeiten große Ausmaße annehmen können.

Klima:
Das Klima ist tropisch. Meistens ist es warm, und feucht, was gelegentlich zu sintflutartigen Regenfällen führen kann. Auch im Winter sinkt die Temperatur nicht unter 15 Grad. In der Nacht kühlt sich das Wetter langsam ab, und die Temperatur sinkt bis auf 10 Grad herunter.

Politische Situation:
Karboda besaß bis zur Kolonisation durch die Engländer keine politische Kraft, im Lande lebten nur einzelne wilde Stämme, nach der Kolonisation herrschte ein Gouverneur über das Land im Namen der englischen Krone. Im Jahre 1964 bekam das Land seine Unabhängigkeit. Die Bevölkerung bildete eine Republik, die auch 30 Jahre lang für Recht und Ordnung im Land sorgte. In dieser Zeit entwickelte sich das Land beständig weiter. 1994 dann, geschah das Unmögliche, das schon so viele Länder zerstört hat, ein egoistischer selbstverherrlichender Offizier der Armee stachelte die Armee gegen die Regierung auf, die Soldaten stürzten die Regierung, und töteten die Staatsoberhäupter. Seit diesem Jahr regiert ein neuer Herrscher das Land, ein Mann namens Lon Huang. Das Land versinkt nach und nach im Chaos da die Ölreserven nicht mehr richtig ausgenutzt werden. So dass das Geld im Lande knapp wird, niemand hat mehr Geld, und das einzige Geld was das Öl bringt wird in das Militär gesteckt. Es gibt keine freien Wahlen mehr, auch wurde die Pressefreiheit sowie andere humanitäre Rechte abgeschafft, das Land zerfällt langsam. Im Land gibt es nur eine politische Fraktion, jegliche andere Politiker sind entweder geflüchtet oder wurden als Verräter am Regime exekutiert. Trotz dieser gefährlichen Lage hat sich eine Gruppe Rebellen gebildet, sie werden von einem ehemaligen Offizier der Armee von Karboda angeführt. Diese Rebellen verüben gelegentlich kleine Anschläge auf militärische Patrouillen, haben jedoch meistens keine Chance gegen die Armee, weshalb sie einen Guerillakrieg führen. Die Bevölkerung hält zu ihnen und unterstützt sie auch heimlich mit Lebensmitteln und anderen Sachen.

Wirtschaft:
Die Wirtschaft des Landes ist ein Monopol. Das einzige Geld verdient das Land durch seine Ölquellen, zur Zeiten der Republik war das ziemlich viel, so das die Bevölkerung im Wohlstand lebte, doch nach dem Putsch sperrte man die Ölquellen, so dass kein Geld mehr floss. Das Land verarmt nach und nach. Ansonsten überlebt die Bevölkerung hauptsächlich dadurch dass sie in der Landwirtschaft tätig sind, und so die nötigen Erzeugnisse fürs Leben herstellen können.

Bevölkerung:
Die Bevölkerung Karbodas ist sehr arm, die meisten Menschen leben in unterentwickelten Häusern. Es gibt eine größere Stadt, obwohl Stadt nicht der richtige Ausdruck für die Ansammlung von Häusern ist. Die übrige Bevölkerung lebt entweder einzeln in Bauernhäusern über das Land verstreut, oder in kleinen Dörfern von fünf bis zwanzig Häusern zusammen. Die Bevölkerung ist oftmals unterernährt und krank, da die medizinische Versorgung sehr schlecht ist. Die Leute unternehmen nichts gegen die Regierung da sie Angst haben da durch jede Handlung gegen das Regime Strafmassnahmen eingeleitet werden. Nur heimlich unterstützen sie die Rebellen.

Militärische Situation:
Das Land wird vom Militär beherrscht. Für das Militär gelten keine Gesetze, es muss sich nur an seine Befehle handeln. Die Armee terrorisiert die Bevölkerung, Vergewaltigungen und Terror gehören zur Tagesordnung, wer ins Gefängnis gerät muss damit rechnen entweder totgeprügelt oder zu Tode gefoltert zu werden. Im ganzen Land sind Militärstützpunkte verteilt, vor allem in den kleinen Dörfern ist normalerweise solch ein Stützpunkt. Aber auch an strategisch wichtigen Punkten kann man sie finden. Das Land besitzt keine Luftabwehr, dafür jedoch eine kleine Luftwaffe. Diese besteht aus einem halben Dutzend Hinds sowie mehreren Transporthelikoptern (genau Zahl unbekannt). Obwohl die Insel überall von Wasser umgeben ist, hat die Armee keine Seestreitkräfte. Die Bodenstreitkräfte sind in mehrere Klassen unterteilt. Es gibt die normalen Streitkräfte, diese sind mit einer Standardausrüstung von einem automatischen Sturmgewehr oder einer Maschinenpistole und natürlich die übliche notwendige Ausrüstung ausgerüstet, Schutzausrüstungen sind Mangelware. Aus für uns unerklärlichen Gründen ist die Armee jedoch nicht mit eine Waffenmodell einheitlich ausgearbeitet, sondern besitzt lauter verschiedene Waffen unterschiedlicher Kaliber. Dann kommen die Spezialeinheiten, vergleichbar mit dem deutschen KSK, das sind entweder Scharfschützen, Sprengstoffexperten, Einzelkämpfer oder andere die sich auf einem bestimmten Gebiet spezialisiert haben, diese Soldaten besitzen normalerweise Schutzkleidungen und bessere Waffen. Dann folgen die Befehlshaber dieser Gruppen, sie sind bestens ausgerüstet und haben auch größere Erfahrung und Fähigkeiten im Feld. Aus unbestätigten Meldungen sind uns Berichte zugekommen die zeigen dass diese Spezialeinheiten äußerst gefährlich sind, sie bilden sich aus den besten Soldaten des Landes sowie ausländischen Söldnern zusammen. Die Armee wird vom Präsidenten und seinem Befehlsstab, aus hochdekorierten Offizieren, kommandiert. Die Anzahl der Soldaten ist unbekannt, da es sehr schwierig ist, Informationen über das Land zu erhalten.

Einsatzziele:
Ihre Einsatzziele sind ganz einfach, wie Sie das anstellen, ist Ihnen ganz allein überlassen
· Stürzen Sie die Regierung.
· Töten Sie den Präsidenten Lon Huang.
· Errichten Sie eine neue Regierung durch die Rebellen.
Sie entscheiden was zu tun ist. Falls Sie einverstanden sind, schicken Sie mir bitte Antwort in den nächsten zwei Tagen. Falls Sie es sich anders überlegt haben löschen Sie diese E-Mail und vergessen Sie uns.

Ich erwarte dann Ihre Antwort.
Hochachtungsvoll
Markus Schwerdel


Aufgeregt las der junge Mann die Nachricht durch, dann lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und verarbeitete die Informationen. Er fragte sich ob es auf der Welt nur noch kleine Bananenrepubliken gab die von rücksichtslosen, grausamen Militärfanatikern regiert wurden, und weshalb fragte man immer ihn, um diese zu erledigen. Aber dann erinnerte er sich an die vor Freude strahlenden Gesichter der Menschen in Arulco, als seine Gruppe erschöpft und teilweise schwer verwundet aus dem Palastkeller geklettert kam, und die Augen in der Nachmittagssonne zukniffen um sich vor dem grellen Licht zu schützen. Dann kamen die Kinder, brachten ihnen Getränke und frische Früchte, während die Erwachsenen sich liebevoll um ihre Verletzten kümmerten. Bei diesen Gedanken umspielte ein Lächeln seine sonst so ernsten Züge. Das hörte sich an wie in einem schlechten Roman, die guten Söldner eroberten das Land, töteten den Bösewicht und alle waren glücklich. Doch würde dies wieder ein Krieg werden, mit allen Grausamkeiten die er in Arulco erlebt hatte, mit toten Freunden, Leichen die ihren Weg pflastern würden. Aber das war nun mal Krieg und niemand zwang ihn dorthin zu gehen, es war etwas anderes was ihn dorthin zog. Dann wusste er weshalb er diese Mission annehmen würde, er konnte diesen Menschen dort helfen, natürlich spielte die mindestens fünfstellige Bezahlung auch eine entsprechende Rolle in seinem Entschluss, obwohl die Bezahlung sicherlich die größere Rolle spielte. Daraufhin beschuf er sich weitere Informationen über das Land im Internet, um zu sehen ob die Informationen die er von Schwerdel erhalten hatte, der Wahrheit entsprachen. Longrifle der sich mittlerweile zu ihm gesellt hatte, las die Infos ebenfalls durch, auch er nickte zustimmend. Somit war der Entschluss gefasst, sie würden nach Karboda gehen. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg, zuerst beantwortete Phoenix die Mail:

 

Hallo

Ich habe Ihre Nachricht erhalten und aufmerksam studiert. Ich hege Interesse an Ihrem Auftrag. Aber bevor ich zusage habe ich noch ein paar Fragen:

  • Wie steht es mit der Bezahlung? Sind mir da Grenzen gesetzt.
  • Habe ich die vollkommene Befehlsgewalt oder muss ich meine Operationen im Feindesgebiet nach Ihnen richten. Falls dies nicht der Fall sein sollte müssen sie sich nach Alternativen für diesen Auftrag umschauen. Ich halte mich an die grundlegenden Befehle, aber in Karboda selbst, bestimme nur ich oder mein Vertreter was gemacht wird. Da haben Sie nichts mehr zu sagen. Ich werde Ihnen natürlich laufend Informationen senden, Sie können mir auch Ratschläge geben aber ich habe die Befehlsgewalt.
  • Gibt es eine Möglichkeit dass mein Team Waffen mitschleusen kann, falls nicht, müssen Sie uns welche vor Ort besorgen.
  • Welche Transportmöglichkeiten gibt es für mein Team und mich?
    Dies ist alles was mir momentan einfällt, bitte senden Sie mir umgehend Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


Nachdem Markus Schwerdel die Nachricht des Söldners erhalten hatte, rief er sofort eine Versammlung seiner Mitbesitzer der Firma ein. Er war Direktor von FRENCH OIL&PETROL COMPANY, dies war die größte europäische Ölfirma. Er erklärte den Mitbesitzern der Firma, welcher Stand bislang bei der Operation erreicht war, und teilte ihnen die Fragen des Söldners mit. Die Führungskräfte entschieden einheitlich dass man diesen Söldner für die Operation gewinnen musste, und dass man seine Fragen ehrlich und ohne Hintergedanken beantworten konnte. Die Antwort kam eine halbe Stunde später.


Guten Tag

Es freut mich zu hören dass Sie Interesse haben, ich habe mit den Geschäftsinhabern meiner Gesellschaft diskutiert, und diese sind einverstanden ihre Fragen zu beantworten.

  • Geld ist kein Problem, geben Sie mir eine Preisliste, dann entscheiden wir, aber das dürfte normalerweise keine Probleme geben.
  • Sie besitzen die gesamte Befehlsgewalt unter der Bedingung dass Sie mir regelmäßig die neuesten Informationen mitteilen, das heißt im Klartext, dass ich jedes Mal wissen will, wenn etwas von einer gewissen Wichtigkeit passiert ist oder geschehen wird.
  • Dies ist ein Problem, da wir keine Möglichkeit haben Sie und ihr Team zu diesem Zeitpunkt mit Waffen ins Zielgebiet zu bringen. Bis jetzt haben wir nur die Möglichkeit, dass Sie in Karboda die Rebellen treffen und sich von diesen mit Waffen versorgen lassen. Aber ich muss Ihnen sagen, dass die Rebellen keine besonders gute Ausrüstung besitzen, deshalb ist wohl doch eher Waffenbeschaffung vor Ort angesagt. Wir werden versuchen so bald wie möglich eine Möglichkeit der Waffenlieferung zu finden.
  • Sie werden ein normales Flugzeug bis nach China nehmen, oder in ein anderes Land in der Nähe, falls jemand von Ihnen gesetzliche Strafverfolgung in einem dieser Länder befürchten muss. Dort werden Sie mit einem Helikopter auf unseren Tanker geflogen, der vor der Küste liegt. Von diesem aus nehmen Sie ein Schnellboot dass Sie an die Küste bringt. Falls die Bedrohung der gegnerischen Luftstreitkräfte besiegt ist, können wir Sie auch mit einem Helikopter ins Land fliegen.

Nun nachdem ich Ihre Fragen beantwortet habe, falls Sie die Operation akzeptieren hätte ich gerne eine Liste mit den Personen die Sie mitnehmen wollen und dann eine Preisliste.

Hochachtungsvoll
Markus Schwerdel

Phoenix setzte sich sofort mit Longrifle zusammen um die Mission zu besprechen und ein Team aufzustellen.
"Was meinst du Daniel, wen sollen wir mitnehmen? Oder zuerst was brauchen wir?"
"Ich denke, dass wir zuerst ein Team von etwa 5 Mann nehmen, wie in Arulco können wir dies ja bei Bedarf erweitern. Wir beide werden ja dabei sein, dann brauchen wir einen Arzt, ich hoffe dass Thor zur Verfügung steht, und natürlich ein paar Kämpfer, darunter vielleicht einen Spezialisten für Sprengstoff."
"Das hört sich gut an, als Arzt nehmen wir wirklich Thor, dann habe ich über eine Gruppe Freelancer gehört, die ihre Dienste wieder anbieten. Das sind Profis mit großer Erfahrung. Darunter auch der bekannte Mattscho, er wurde beim KSK, der Spezialeinheit der deutschen Bundeswehr berühmt, dann kam er unter die Söldner. Er soll seine Dienste jetzt wieder nach längerer Zeit anbieten, ich glaube dass er sich von einer schweren Verletzung erholen musste. Mattscho ist ein ausgezeichneter Allrounder, der im Umgang mit Sprengstoff nicht zu schlagen ist. Wen könnten wir sonst noch anheuern?"
"Hmm, sonst noch jemand bei A.I.M. (Association of Inernational Mercenaries) vielleicht?"
"Ja, aber ich habe auch gehört dass Master zur Zeit Arbeit sucht. Wie wäre es mit dem?"
"Ja Master wäre gut, hoffen wir das Schwerdel auch die Rechnungen bezahlt, denn bei diesen Söldnern wird sie sehr hoch ausfallen."
Longrifle löste den jungen Mann vor dem Laptop ab, und begann die Mails zu schicken.

Hi Thor

Ich weiß es ist noch nicht allzu lange her seit der letzten Mission, aber es sieht so aus als hätten wir wieder Arbeit. Es wird wohl diesmal wieder eine größere Aufgabe zu bewältigen sein, in der Art wie in A. Falls du Interesse hast, melde dich bei uns, wir vereinbaren dann ein Treffen.
Bis bald
Longrifle, Phoenix

Ähnliche Nachrichten sendete er auch an die anderen Söldner.

Guten Tag

Es tut gut wieder von euch zu hören Jungs. Ich habe auch großes Interesse an der Mission, aber bin zur Zeit noch woanders beschäftigt, und werde erst innerhalb der nächsten Wochen zur Verfügung stehen. Falls ihr dann noch Interesse an meinen Diensten habt, würde ich gerne mit euch arbeiten. Ich melde mich, wenn ich zur Verfügung stehe.
Bis dahin, Best Regards
Mattscho

Somit fehlte dem Kommandanten ein Kämpfer, kurz entschlossen fragte er Scully ob dieser kommen konnte, dieser war Feuer und Flamme, nachdem er sich in Arulco gut mit den anderen Söldnern des Teams angefreundet hatte.

 

Zürich 27.04.2001 21:16 Uhr

Master

Wir treffen uns am 27. um 21 Uhr im Drei Alpenhäuser.
Phoenix

Mit ruhigen Schritten schob sich der Mann durch die Menschenmenge. Der Pförtner öffnete ihm bereitwillig die Tür. In der Garderobe nahm ihm ein freundlich dreinblickender Angestellter den langen Mantel ab, dann schritt er weiter in Richtung Empfangschef. Seine muskulöse fast 1.90 Meter große Gestalt hob sich von den anderen Besuchern des Restaurants ab. Er trug einen eleganten, teuren Anzug. Pflichtbewusst fragte der Empfangschef ihn was er für ihn tun konnte. Eine kurze Erklärung später rief der Angestellte nach einem Ober der den Mann an einen Tisch in einer Nische führte. Ein Lächeln umspielte seine Lippen als er seine Freunde sah.
"Thor, schön dass du kommen konntest," sprach Phoenix freundlich.
"Ja, du hast recht, es ist schön euch wiederzusehen," antwortete er mit seinem Berliner Akzent.
Er drückte beiden fest die Hand und setzte sich dann zu ihnen.
Zur selben Zeit hatte gerade ein anderer Gast das Gasthaus betreten, dieser hatte nicht die kräftige Gestalt von Thor, obwohl auch unter seiner Kleidung ein Körper mit stahlharten Muskeln steckte. Er trug einen langen schwarzen Mantel, und genau wie Phoenix, auch darunter nur schwarze Kleidung. Der Söldner hatte eine starke Ausstrahlung, wo die Leute sich bei Thor, wegen seiner Gestalt umgedreht hatten, tuschelten sie hier hinter Masters Rücken wegen seiner Ausstrahlung. Er war einer der Menschen denen die normalen Bürger in der Nacht nicht in einer dunklen Gasse begegnen wollten oder dem man besser nicht auf die Füße tritt. Nach einer kurzen Orientierung steuerte er die Nische der Söldner an. Er grüßte die Söldner freundlich dann setzte er sich. Jetzt fehlte nur noch Scully. Ein paar Minuten später war auch dieser erschienen.
"Jetzt da alle hier sind wollen wir erst mal bestellen, dann können wir zum Geschäftlichen kommen."
Den ganzen Abend saßen die Söldner an ihrem Tisch während Phoenix ihnen ihre Mission erklärte, sie waren alle einverstanden. Dann folgten die obligatorischen Fragen, die der junge Kommandant nach bestem Wissen zu beantworten versuchte. Als sie sich spät in der Nacht trennten war es sicher dass die fünf zu einem festgesetzten Preis für ihn arbeiten würden. Er hatte sie jedoch gewarnt, dass die Sache platzen könnte, falls ihr Auftraggeber das Geld nicht bezahlen würde.
Am nächsten Morgen sandte Phoenix die Mail mit der Rechnung ab.


Hallo

Herr Schwerdel, ich habe mich gestern mit einigen Bekannten getroffen, die bereit sind, bei Ihrer Aufgabe mitzuarbeiten. Ich habe Ihnen hier nachfolgend eine Rechnung geschrieben, diese enthält die Verträge der Söldner über 1 Woche sowie die Kosten für die Anreise, das Geld ist komplett auf mein Konto zu überweisen. Das heißt natürlich nur, wen Sie damit einverstanden sind, falls Sie mir das Geld innerhalb der nächsten beiden Tage senden, können wir frühestens am 2. Mai abfliegen. Bitte beschreiben Sie mir in der nächsten Mail auch, wo ich die Rebellen auf der Insel treffen kann, und welche Personen mir helfen können, um auf Ihren Öltanker zu gelangen.
Rechnung:

· Phoenix:
· Longrifle:
· Master:
· Thor:
· Scully:

· Sonstiges:
· Ausrüstung:

31000$
37000$
22500$
24000$
38000$

3000$
57500$
-----------------

Das macht insgesamt: 213000$

Falls Sie mit diesem Betrag einverstanden sind, senden Sie Ihn bitte an mein Konto.
Ich hoffe auf ihre Zusammenarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Phoenix


Nachdem er von Schwerdel die Bestätigung und die Gelder erhalten hatte, bezahlte er zuerst die Söldner, dann bestellte er in ihrer Anflugstadt bei einer Camper-Firma die nötige Ausrüstung. Dazu zählten eine komplette Überlebensausrüstung für den Anfang, wenn sie sich erst mal zu den Rebellen durchschlagen mussten. Aber auch ein großer Arztkoffer, sowie fünf Nachtsichtgeräte. Dann bestellte er noch die fünf Flugtickets, und benachrichtigte die übrigen Söldner dass sie sich vorbereiten sollten. Die Mission konnte beginnen.
Die Reise verlief planmäßig, sie trafen ohne Probleme in Hongkong an, dort erhielten sie ihre erste Ausrüstung. Longrifle traf sich mit einem alten Freund, einem Waffenhändler. Mit diesem vereinbarte er dass dieser ihnen ihre Waffen nachschicken konnte, falls Schwerdel eine Methode gefunden hatte, ihre Waffen nach Hongkong zu schmuggeln, und ebenfalls weitere Ausrüstung, falls sie solche brauchten würde er ihnen alles nach Karboda schicken. Später nahmen sie ein Taxi zum Flughafen, wo ihr Helikopter wartete. Nach einem zweistündigen Flug über dem Meer hatten sie endlich den Tanker "Andosia" erreicht. Dort bekam jeder der fünf Söldner eine Kajüte zugewiesen, mit der Nachricht, dass ihr Boot am nächsten Tag um 0930 abfahren würde. Nach ihrer anstrengenden Reise fielen alle Söldner erschöpft in ihre Kojen, der Kapitän ließ sie am nächsten Morgen um 7 Uhr wecken, nach dem Frühstück wurden sie auf die Brücke gerufen. Dort teilte ihnen der Kapitän die neuesten Nachrichten mit.
"Ich erhielt gestern von Herr Schwerdel ihre exakten Zielkoordinaten, schauen Sie sich diese bitte genau an." Er öffnete an seinem Computer eine E-Mail und legte dann eine Landkarte von Karboda auf den Tisch.

Kapitän

Ich bitte Sie diese E-Mail an die Söldner weiterzuleiten.

Ihre genauen Einsatzziele:

  • Sie sollen sich mit den Rebellen an dieser Stellen treffen (in der E-Mail war ebenfalls eine Karte mitgeschickt worden, auf der sich einige Kreuze sowie einige Bemerkungen befanden.)
  • Dann haben Sie freie Wahl, die Mission liegt dann in ihrer Hand, Sie wissen, ihr Primärziel ist Lon Huang sowie seine Regierung. Machen Sie das Beste, ich wünsche ihnen viel Glück und melden sie sich regelmäßig bei mir.

Viel Glück, ich glaube an Sie
Hochachtungsvoll, Markus Schwerdel


"Ihr habt es gelesen, um 0915 will ich jeden bei dem Boot sehen, ist das klar? Noch irgendwelche Fragen?"
"Nein!" ertönte es im Chor, die Männer waren bereit.
Um 0920 waren alle planmäßig beim Boot, sie bekamen vom Kapitän des Tankers noch Glück gewünscht, dann legten sie ab. Die 90 Minuten lange Reise sprach niemand ein Wort, selbst der sonst so gesprächige Scully schwieg und war mit seinen Gedanken beschäftigt. Das war auch verständlich, da sie versuchten gegen eine ganze Armee zu kämpfen und ihre einzige Bewaffnung waren zwei Leuchtpistolen mit 20 Schuss Munition sowie 5 Kampfmesser. Die einen dachten an ihre Familien, die anderen an ihre Freunde. Jeder versuchte sich moralisch auf den Krieg vorzubereiten, denn es würde ein Krieg werden, blutig, grausam, gemein, rücksichtslos. Und der Tod würde immer hinter ihnen stehen, ihnen die Hand auf die Schulter legen und wohl einige von ihnen mit sich reißen, wenn er seine Sense schwang, sie waren dem Tod schon so oft von der Schippe gesprungen, aber wussten trotzdem dass nur ein Abpraller genügte um sie ins Reich der Toten zu schicken. Jedoch das Warten vorher war immer das Schwerste, egal wie erfahren man war, das Warten machte jeden wahnsinnig und nervös. Falls sie erst mal im Schmutz liegen würden, während die Gewehrsalven über ihre Köpfe hämmern würden, die Granaten neben ihnen explodieren würden, dann würden sie sich wohlfühlen. Das war ihre Heimat, die Heimat der Hunde des Krieges, die Heimat der Söldner.


Von Phoenix


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[ Druckerfreundliche Version ] Letze Änderung: 07.10.2001