ja2basis

General
  latest News
  News archive
  Suche
  Shop
  Biographien
  War Stories
  Chat
  Forum
  Best of Forum
  Gästebuch
  Interviews
  Links
  Teds
  Impressum
  Contact

JA2:UB
  About
  Downloads
  FAQ
  Maps
  Söldner
  Tutorials
  Waffen
  Walkthrough

JA2
  About
  BSE Test
  Cheats
  Demo
  Downloads
  FAQ
  Pics
  Söldner
  Taktiken
  Training
  Waffen
  Walkthrough
  Werkstatt

JA:DG
  Downloads





WEBCounter by GOWEB
visitors since 25.01.99

Jagged Alliance 2 Basis ( Ja2 )
Biographien --> Spider


Spider`s Leben:


Spider Auf der einsamen Landstraße, die zu dem kleinen Dorf führte, war bei Nacht kein Auto zu sehen. Aber das war Donna Houston egal. Als ihr Vater, ein Farmer, sie angerufen hatte, daß ihre Mutter nach dem Angriff eines Stieres sehr krank sei, war sie sofort und ungeachtet der Entfernung ins Auto gesprungen und losgerast.
Obwohl sie schon am frühen Morgen losgefahren war, war Donna bereits seit mehreren Stunden in der Dunkelheit unterwegs, so daß sie sich schließlich fragte, ob sie den Weg nach so langer Zeit der Abwesenheit überhaupt noch finden würde.
Doch plötzlich sah sie eine Einmündung und wußte endlich genau, wo sie war. Hier hatte sie in ihrer Jugend oft mit ihren Freundinnen gespielt und hier hatte sie sich auch zum ersten Mal mit Kirk Stevenson getroffen, einem Freund, den sie damals kennengelernt hatte, und der ihr zu ihrem derzeitigen Job verholfen hatte.

Donna Houston gefiel die Erinnerung an ihre Jugend, aber angesichts der Situation, in der sie sich gerade befand, verdrängte sie die Gedanken und konzentrierte sich auf die Absicht, die sie hergeführt hatte; und das war nun einmal Hilfe - genauer gesagt kompetente Hilfe - für ihre Mutter. Angesichts der Situation wußte Donna Houston, daß sie die Beste war, die ihrer Mutter helfen konnte. Als ausgebildete Ärztin hatte sie über die Jahre schließlich verschiedene Krankheiten und Verwundungen kennengelernt und gerade auf dem Gebiet der Verwundungen kannte sie sich dank ihres Berufes vielleicht besser aus, als so manch anderer guter Arzt.

Endlich war sie am Haus ihrer Eltern angekommen, wo sich sonderbarerweise kaum etwas verändert hatte. Soweit Donna beim Licht der Scheinwerfer und der vor dem Haus brennenden Lampe sehen konnte, blühte neben der Veranda noch immer der Hibiscusstrauch und auch der Efeu an der Wand stand noch in bester Blüte.
Jäh wurde Donna aus ihren Träumen gerissen, als plötzlich jemand die Tür aufriß und sie aus dem Wagen zerrte: Ihr Vater. Die Tatsache, das er sie gar nicht erst hatte aussteigen lassen, besorgte Donna, so daß sie sofort ihren Arztkoffer aus dem Wagen holte und ins Haus rannte.
Im Schlafzimmer bot sich ihr ein jammervoller Anblick. Ihre Mutter lag wimmernd und mit weit geöffneten Augen auf dem Bett und wälzte sich in einem Zustand zwischen Schlaf und Wachen voller Schmerzen umher. Es war unschwer zu erkennen, daß sie an einer Infektion und hohem Fieber litt. Bei der darauffolgenden Untersuchung entdeckte Donna auch die schlecht verbundene Wunde, die der wütende Stier ihrer Mutter am Bein zugefügt hatte. Wie erwartet war die Stelle so stark entzündet und schlecht behandelt, daß Donna einen Fluch ausstieß: "Welcher Schwachsinnige hat denn den Verband angelegt? Das hätte ja ein Kind noch besser machen können! Warum hast du denn keinen Arzt gerufen, Dad?" - "Aber Kind, das haben wir doch getan. Gleich nachdem der Stier sie angefallen hatte, habe ich deine Mutter ins Bett gebracht, und dann haben wir sofort Dr. Wilson angerufen", antwortete ihr Vater, der mittlerweile hinzugekommen war. - "Wilson, diesen alten Kerl?! Aber Dad! Der ist doch viel zu alt, um noch richtig arbeiten zu können! Hättet ihr denn keinen anderen Arzt holen können?" - "Aber Kind, du weißt doch genau, wie abgeschieden wir hier leben. Dr. Wilson ist der einzige Arzt in der Gegend hier, und einen anderen Arzt aus der Großstadt können wir uns doch nicht leisten. Außerdem hast du selbst einmal gesagt, daß ein schlechter Arzt besser als keiner ist. Dr. Wilson ist übrigens sofort gekommen und hat sich deine Mutter angesehen. Wir hatten wirklich den Eindruck, daß er wußte, was er tat. Erst als es deiner Mutter immer schlechter ging, haben wir gemerkt, daß etwas nicht stimmt. Und da habe ich sofort dich angerufen." - "Ist ja gut Dad. Das war schon richtig so. Aber jetzt muß Mum sofort in ein Krankenhaus, da das Bein sich so entzündet hat, daß die Infektion dringend im Krankenhaus behandelt werden muß, sonst kriegt Mum vielleicht noch einen Wundbrand. Ruf also bitte einen Krankenwagen, während ich einen besseren Verband anlege. Oh ja, und ehe ich es vergesse, mach dir um die Kosten keine Sorgen. Ich habe von meinem letzten Auftrag noch etwas Geld übrig. Das habe ich mitgebracht." - "Danke Kind. Vielen Dank." - Donnas Vater schluchzte und drückte sie an sich, bevor er aus dem Zimmer ging und einen Krankenwagen rief.

Nach einer guten Stunde war der angeforderte Krankenwagen endlich da und Donnas Mutter wurde von zwei Sanitätern eiligst auf einer Trage in den Wagen geschoben, während sich bereits ein Arzt um sie kümmerte und ihr eine Infusion mit Antibiotika anlegte. Als schließlich auch Donnas Vater, der seine Frau natürlich ins Krankenhaus begleitete, eingestiegen war, fuhr der Krankenwagen mit quietschenden Reifen vom Hof. Donna blieb allein zurück.

Nun mußte sie sich für die nächste Zeit um den Hof und die Tiere kümmern. Aber wenigstens hatten ein paar Nachbarn ihr Hilfe zugesagt und angeboten Knechte vorbeizuschicken, die auch prompt morgens um fünf Uhr erschienen und eine völlig verschlafene Dr. Donna Houston im Nachthemd vorfanden.
Während Donna den Männern daraufhin eine Belohnung für die spontane Hilfe geben wollte und ihnen ein Frühstück versprach, entfernten sie sich schnell Richtung Stall und ließen eine etwas überraschte Donna Houston zurück.

Plötzlich lachte Donna auf. Sie erinnerte sich noch genau daran, daß sie sich vor gut zwanzig Jahren als Teenager schon einmal in einer solchen Lage befunden hatte. Damals hatte sich ihr Vater beim Mähen am Traktor verletzt, so daß er mehrere Wochen nicht arbeiten konnte. Aber schon am nächsten Morgen ging die Arbeit weiter, da die Nachbarn ihre Knechte vorbeigeschickt hatten. Mit unter den Knechten war auch ein Mann namens Kirk Stevenson, der sich eigentlich mehr für technischen Kram interessierte, als für die Landwirtschaft und man erzählte sich sogar, daß er sich selbst eine eigene Funkanlage aufgebaut hatte. Aber trotz seiner Begeisterung war Kirk ein guter Junge, der immer auf seine Eltern hörte und versuchte, ihnen wo es nur ging zu helfen. Aufgrund dieser Hilfsbereitschaft, hatte er sich auch sofort gemeldet, um den Houstons zu helfen, so daß er schon am frühen Morgen auf der Veranda stand, wo Donna gerade im Morgenmantel frühstückte.

Für einen kurzen Augenblick unterbrach Donna Houston ihren Gedankengang. Es war ihr immer noch peinlich, wie er sie damals überrascht hatte. Aber er war damals einfach zu nett gewesen, als daß sie ihm hätte böse sein können, und so kam es auch, daß sie ein paar Tage später Kirks Angebot, in der Stadt einen Kinofilm anzusehen, annahm. Was auch immer an diesem Tag passiert sein mag, seither verbrachte Donna die Zeit meistens von morgens bis abends mit Kirk.

Aber eines Tages änderte sich all dies. Als Donna wieder einmal mit Kirk im Kino war, begann es plötzlich auf dem Hof der Stevensons zu brennen und obwohl nach kurzer Zeit neben der Feuerwehr alle Nachbarn beim Löschen halfen, brannte das Gut bis auf die Grundmauern nieder. Das Schlimmste kam aber erst noch: Wie man Kirk später mitteilte, waren seine Eltern zum Zeitpunkt des Brandes im Haus gewesen, wo sie mit verbrannt waren. Trotz der großen Hilfe konnten die Feuerwehrmänner am Morgen nur noch die verkohlten Leichen aus dem Feuer ziehen. Wie die Ermittlungen später ergaben, waren veraltete Stromleitungen im Keller des Hauses für den Brand verantwortlich.

Dieser Unfall nahm Kirk so mit, daß er trotz der großzügigen Entschädigung durch die Versicherung nie wieder der Alte wurde und eines Tages war er schließlich bei Nacht und Nebel verschwunden. Lediglich ein Schreiben an Donna, in dem er schrieb, wie schwer ihm der Abschied falle, war zurückgeblieben.
Erst viele Jahre später sollte Donna wieder etwas von ihm hören.

Im Laufe der Jahre interessierte sich die kleine Donna immer mehr für die Medizin. Sie half beim Verbinden von kleinen Verletzungen ihrer Eltern und Verwandten, versuchte kranken Tieren zu helfen und fragte dies und das.
Als schließlich für sie feststand "Ich möchte einmal Ärztin werden!", unterstützten sie ihre Eltern so gut es ging und legten jeden Pfennig, den sie erspart hatten, für ein Studium ihrer über alles geliebten Tochter zurück. Und Donna revanchierte sich für diese Mühen: Bereits nach kurzer Zeit wies sie beeindruckende Leistungen in Naturwissenschaft vor und als sie gar studierte, bestand sie ihre Doktorprüfung mit Auszeichnung.
Von da an arbeitete sie mehrere Jahre als Ärztin in einem Krankenhaus, wo sie besonders Geschick in der Versorgung von Schußwunden und ähnlichen Verletzungen aufwies. Mit der Zeit brachte sie es sogar so weit, daß man ihr das Anlernen neuer Assistenzärzte anbot, da sie besser als alle anderen Ärzte Zusammenhänge vermitteln konnte.
Nach einigen Jahren, als sie sich von dem Streß der großen Krankenhäuser erholen wollte, machte sie sich schließlich selbständig und eröffnete eine eigene Praxis, die dank ihrer guten Referenzen auch sehr gut lief. Aber irgendwie vermißte Donna den Streß des Krankenhausalltags irgendwann wieder, so daß sie kurz vor der Aufgabe ihrer Praxis und der Rückkehr ins Krankenhaus stand. In dieser Situation stand plötzlich Kirk Stevenson in ihrer Praxis, der stark blutete. Er murmelte etwas von Verbrechern und angegriffen, wollte aber auch keinen Kontakt mit der Polizei. Da sich Kirk aber trotz guten Zuredens nicht ins Krankenhaus bringen lassen wollte, verband ihn Donna schließlich in ihrer Praxis und blieb die Nacht über bei ihm, da er schwere Verletzungen am Brustkorb aufwies. Obwohl sie eigentlich eine Meldung über einige Schußwunden, die sie an ihm entdeckt hatte, hätte machen müssen, unterließ sie es, bis Kirk wieder ansprechbar war und ihr am nächsten Morgen eine abenteuerliche Geschichte, von einem Auftrag und einer Söldneragentur namens A.I.M. erzählte, für die er unter dem Namen Kirk "Static" Stevenson arbeitete.
Während er weitererzählte, merkte Kirk, daß Donna ihn immer interessierter anblickte und als er schließlich von den abenteuerlichen Einsätzen auf Metavira erzählte, konnte sich Donna nicht mehr halten und überschüttete ihn mit Fragen, die er gern beantwortete. Gleichzeitig fragte er aber auch nach dem Grund, und als er hörte, daß Donna auf der Suche nach einem abwechslungsreicheren Arbeitsplatz war, bot er ihr an, sich doch bei A.I.M. vorzustellen, da dort immer qualifizierte Ärzte gesucht würden.
Gesagt getan; am nächsten Tag meldete sich Donna mit Statics Unterstützung bei der Söldneragentur und wurde sofort aufgenommen.

Ein paar Monate später folgte dann endlich ihr erster kleiner Einsatz, der fast perfekt verlaufen wäre. In diesem Augenblick zeigte sich allerdings eine kleine, aber nicht zu unterschätzende Schwäche von Dr. Donna Houston: Während sie gerade einen Söldner verarztete, krabbelte ihr plötzlich eine Spinne über die Hand, so daß Donna panisch aufsprang, um sie abzuschütteln. In der Folge ist es nur dem schnellen Handeln ihrer Kameraden zu verdanken, daß Donna den Sprung überlebte, der ihr fast eine tödliche Bekanntschaft mit einer Pistolenkugel verschafft hatte. Statt dessen wurde ein anderer Söldner an seiner Schutzweste getroffen, als er Donna aus dem Weg zog und sich gleichzeitig in die Schußbahn warf. Aber der Dank ließ nicht lange auf sich warten: Kurz nachdem das Gebiet wieder sicher war und Donna den vorher behandelten Söldner fertig verbunden hatte, kümmerte sie sich besonders hingebungsvoll um die Prellungen ihres Retters. Obgleich dieser dank der fürsorglichen Behandlung schnell wieder ausgesöhnt war und die Situation von der komischen Seite nahm, zumal fast nichts passiert war und nur die Schutzweste eine weitere Delle hatte, schützte dies Donna nicht vor ihrem neuen Spitznamen, der sie von jetzt an immer verfolgen würde. Wo auch immer sie in Zukunft auftauchte, wurde sie nur noch Spider genannt.
Selbst ein spezielles Training half nur wenig, und Spider hoffte bei ihren Einsätzen insgeheim, daß sie es mit so wenig Insekten wie möglich zu tun bekam.


"Ach ja, die gute alte Zeit", dachte Donna, "wer weiß, was die Zukunft bringt, wenn es Mum wieder besser geht. Aber jetzt werde ich mich erst einmal um den Hof kümmern und dann, vielleicht wartet ja schon bald der nächste Einsatz auf mich. Vielleicht sogar in diesem einen Land, über das sie in den Nachrichten berichtet haben. Arulco oder so."



Soweit der Lebenslauf:

Für ein paar Interessenten jetzt aber noch ein paar Fragen:

1. Im Lebenslauf wird ein Arzneimittel erwähnt, das die Infektion von Donnas Mutter heilen soll. Nennt mir den bekanntesten Vertreter dieser Gattung.

2. Nennt mir den Namen desjenigen, der das Medikament (aus Frage 1) zuerst entdeckt hat.

3. Nennt mir den Namen desjenigen, der die besondere Wirkung dieser Medikamente zuerst festgestellt hatte.

4. Nennt mir die Bezeichnung für diejenigen Arten dieses Medikaments, die gegen verschiedene Infektionsauslöser gleichzeitig wirken.

5. Was entdeckt Donna als sie an ihrer Veranda entlang sieht?

6. Was verursachte die schwere Verletzung am Bein von Donnas Mutter?

7. Wer war der erstbehandelnde Arzt von Donnas Mutter?



Link zum Gewinnspiel

Von Seraph