ja2basis

General
  latest News
  News archive
  Suche
  Shop
  Biographien
  War Stories
  Chat
  Forum
  Best of Forum
  Gästebuch
  Interviews
  Links
  Teds
  Impressum
  Contact

JA2:UB
  About
  Downloads
  FAQ
  Maps
  Söldner
  Tutorials
  Waffen
  Walkthrough

JA2
  About
  BSE Test
  Cheats
  Demo
  Downloads
  FAQ
  Pics
  Söldner
  Taktiken
  Training
  Waffen
  Walkthrough
  Werkstatt

JA:DG
  Downloads





WEBCounter by GOWEB
visitors since 25.01.99

Jagged Alliance 2 Basis ( Ja2 )
Biographien --> Len


Len`s Leben:


Len

Lenard Anderson wurde am 21. August 1952 in Baltimore als vierter Sohn von Sergeant-Major (a.D.) Samuel Anderson und Clarence Anderson geboren.
Seine Kindheit und Jugend war im wesentlichen durch Segregation und , Anfang der Sechziger Jahre, durch die Rassenunruhen geprägt.

Auf Rat seines Vaters, eines hochdekorierten Veteranen des Zweiten Weltkrieges, der als Infanterist in allen wichtigen Schlachten gekämpft hatte, hielt der junge Lenard sich aus den Auseinandersetzungen heraus, trainierte allerdings mit dem alten Colt .45, den sein Vater behalten hatte, bis er die Waffe fast im Schlaf beherrschte. Es ware keine leichten Jahre, aber sie härteten Len schon frühzeitig ab.
Anfang September 1968 meldete er sich freiwillig zur Army und kam nach der Grundausbildung zu einem Aufklärungsbattaillon der 82. Luftlandedivision. Nach einem ungewöhnlich kurzem erstem Aufenthalt in Vietnam kam er im Januar 1969 verwundet nach Baltimore zurück. Sein Zugführer hatte seinen aussergewöhnlichen Einsatz gelobt und auf das große Potential für Fremdsprachen hingewiesen, denn Len konnte bereits nach wenigen Wochen genügend Vietnamesisch, um seinem Platoon einen Dolmetscher zu ersparen.
Im Mai des selben Jahres wurde er nach seiner Genesung zur Special Warfare School in Fort Bragg in North Carolina versetzt. Hier wurde er auf seine zukünftige Aufgabe vorbereitet:
Im Rahmen der Special Forces einen Untergrundkrieg gegen den Vietcong zu führen, wozu die Aufstellung von regionalen Milizen in eingenommenen Orten gehörte, aber auch Einsätze in den sogenannten Mike Forces (Abkürzung v. Mobile Strike Force), deren Aufgaben in der Überwachung feindlicher Infiltrationswege, der Einnahme von besetzten Dörfern und der Unterbrechung der gegnerischen Nachschubwege bestanden. Neben seinem Talent zur Ausbildung zeigte sich hierbei auch seine Sicherheit im Waffengebrauch.
Als er von diesem Teil der Special Forces-Operation abgezogen wurde, hatte er es bereits zum Sergeant gebracht und ihm schien eine vielversprechene Karierre zu winken.

Doch es sollte anders kommen.

Ab Juli 1970 war Len zum Unterehmen Ivory Coast abgestellt. Das Ziel der Operation war die Befreiung amerikanischer Kriegsgefangener aus dem Lager Son Tay. Das Befreiungskommando führte unter strengster Geheimhaltung fast 370 Probedurchläufe durch, bis am 20 November 1970 die Helikopter des Kommandos starteten.
Als die Truppe das Lager schulbuchmäßig gestürmt hatte, mußten die Männer feststellen, daß die Gefangenen bereits abtransportiert worden waren. Wenige Tage später, es gab schon Gerüchte über einen Abzug der Special Forces aus Vietnam, erfuhr Len, daß die Gefangenen schon seit einem Monat nicht mehr in Son Tay gewesen waren. Man hatte die Leute von Ivory Coast aber nicht informiert, da die höheren Militärs mit dem Einsatz einen Freibrief für Kommandounternehmen in Nordvietnam, ähnlich den Aktionen des amerikanischen Geheimdienstes im zweiten Weltkrieg, erreichen wollten.
Len marschierte kurz entschlossen in den Offiziersklub und brach dem Nachrichtenoffizier, der ihnen die Informationen vorenthalten hatte, kurzerhand das Nasenbein. Da der besagte Offizier über gute Verbindungen verfügte, wurde dieser für ihn recht peinliche Zwischenfall vertuscht, Len allerdings wurde zum Private degradiert.

Nachdem die Special Forces im Dezember 1970 aus Vietnam abgezogen waren, schlossen sich bis 1983 eine Reihe Trainingseinsätze in Lateinamerika an. Trotz seiner Leistungen wurde Len nicht wieder befördert, nachdem er bis zum Corporal gekommen war. Teilweise war daran seine Aktion nach Son Tay schuld, teilweise aber auch seine fortwährende Kritik über bestimmte Methoden der Special Forces, wie dem Lehren von Folterpraktiken für Verhöre.

1983 kam er wieder in einen Kampfeinsatz, als die Special Forces am Angriff auf Grenada teilnahmen. Nach dem Einsatz pflegte Len zu scherzen, daß jede Gefangenenbefreiung durch die Green Berets (inoffizielle Bezeichnung für die Special Forces) zum Scheitern verurteilt sei.
Die Aufgabe der Special Forces in Grenada war die Befreiung von Gefangenen aus dem Richmond-Hill-Gefängniss gewesen. Da sich der Hubschraubereinsatz verzögerte, war die Luftabwehr vorgewarnt als die Green Berets das Gefängnis eingenommen hatten. Die Evakuierung, die per Hubschrauber erfolgen sollte, fiel demnach buchstäblich ins Wasser.

Nach diesem Fiasko kam Len zurück zu der Aufgabe, die neben der unkonventionellen Kriegsführung eine der Hauptaufgaben der Special Forces war, die Ausbildung von Guerillas zum Kampf gegen die Kommunisten.
In diesem Fall ging es um die Ausbildung islamischer Freiwilliger für die Mujahedin in Afghanistan. Es war eine Aufgabe, die Len zwar erfüllte, aber die ganze Zeit über kritisierte.
Sein Hauptargument dabei war die Tatsache, daß ein Teil der Freiwilligen zwar gegen die Sowiets in Afghanistan kämpfen wollten, dabei aber nicht gerade Freunde der Amerikaner waren. Lens größte Befürchtung war es, daß diese Kämpfer, wenn der Krieg beendet war, sich gegen Amerika wenden würden, so daß die ganze Sache als Bumerang enden könnte. Der Anschlag auf das World Trade Center 1993 durch ehemalige "Afghanis" sollte beweisen, daß er recht gehabt hatte.

Ähnlich erfolglos, wenn auch nicht so folgenreich sollte eine weitere Schulungsmission enden, an der Len teilnahm. Nachdem im August 1990 Kuwait vom Irak erobert worden war, wurde Len zusammen mit seinen Kameraden in den Norden des Irak geschickt.
Ihre Aufgabe bestand darin, die kurdisch-irakische Opposition für den Untergrundkampf zu trainieren, um im Idealfall Saddam Hussein zu liquidieren. Nachdem den Verantwortlichen jedoch die Konsequenzen des Todes von Saddam klargeworden waren, entschloß man sich, die Operation vorzeitig zu beenden und die Green Berets abzuziehen.
Die nur unzulänglich trainierten Oppositionellen wurden nach wenigen Tagen von der AMAM (Abkürzung für Amn al Amn, die Geheimpolizei des Irak), die damals von Brigadegeneral Omar Khatib, der den Beinamen Al-Mu´asib --der Folterer-- trug, geleitet wurde, gefasst.
In diesem Falle machte Khatib seinem Namen alle Ehre, denn sämtliche Widerständler wurden nach langen Foltern im Gefängniss von Abu Ghirab, der Zentrale der AMAM, getötet.
Die Green Berets hatten inzwischen eine neue Aufgabe am Golf.
In der Scud Alley North (die nördliche Hälfte des Landstreifens im Irak, von dem aus die Scud Israel erreichen kann) machten die Special Forces Jagd auf die verhasste, aber größtenteils unnötig gefürchtete Rakete.
Hier bewies Len seine beeindruckenden Schießkünste, als er bei einer Gelegenheit mit einem .50cal Scharfschützengewehr aus einer Entfernung von zwei Kilometern ein Loch in den Tank einer Scud schoß, so daß sie beim Start explodierte.

Nach dem Golfkrieg wurde er auf eigenen Wunsch ehrenvoll entlassen. Da jedoch das Soldatenleben alles war, was Len kannte, war es für ihn eine logische Entscheidung, seine Fähigkeiten auf dem freien Markt anzubieten und so trat er der erst kürzlich gegründeten AIM bei, die ihm bis heute Einsätze in aller Welt vermitteln konnte.
In den seltenen Zeiten, in denen er sich nicht im Einsatz befindet, arbeitet er als aufgrund seines pädagogischen und schießtechnischen Geschickes sehr geschätzter Schießtrainer in Baltimore und am Storm Mountain Training Center (private Scharfschützenschule).




(c) CAT Shannon


Hey! Hier fehlt doch was!
-Dann Mach mit! und mails mir! Barlmoro@JaggedAlliance2.de